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Bevor Sie über Maßnahmen sprechen, sollten Sie wissen, was Sie erreichen wollen.

Der Bedarfsplan ist die strukturierte Erfassung Ihrer Anforderungen an ein Bauvorhaben nach DIN 18205 — der erste Schritt im ZukunftsCheck, in dessen Preis er enthalten ist.

Zwölf Fragen, unter fünf Minuten. Am Ende steht Ihr Bedarfsplan: was Sie erreichen wollen, priorisiert nach Muss, Soll und Kann, mit den offenen Punkten ausdrücklich benannt statt gefüllt. Er ist Teil des ZukunftsChecks und die Grundlage für den Termin vor Ort.

Stand

Warum zuerst der Bedarf und nicht das Gebäude

Die meisten Sanierungsgespräche beginnen mit einer Maßnahme — „ich brauche eine neue Heizung“ — und arbeiten sich rückwärts zu der Frage, wozu eigentlich. Das führt regelmäßig zu Anlagen, die technisch richtig und für den Fall falsch sind.

Die Bedarfsplanung nach DIN 18205 dreht das um: erst das Ziel, dann die Lösung. Sie ist ausdrücklich lösungsneutral — und funktioniert deshalb auch, wenn Sie noch gar kein Gebäude haben.

  1. 1 Zwölf Fragen Entlang der sechs Kategorien der Norm. Jede außer der Priorisierung überspringbar.
  2. 2 Priorisierung Muss, soll, kann. Der wichtigste Schritt — er macht Zielkonflikte später auflösbar.
  3. 3 Ihr Bedarfsplan Ein Dokument nach DIN 18205, das auch gegenüber Architekten, Handwerk und Bank trägt.
  1. Zum Anfang

    Gibt es schon ein konkretes Gebäude — oder sind Sie noch in der Überlegung?

    Nur, wenn Sie möchten. Der Bedarfsplan funktioniert auch ohne.

  2. Anlass und Ziele

    Was bringt Sie her?

    Mehreres möglich.

  3. Anlass und Ziele

    Stellen Sie sich vor, wir sind drei Jahre weiter und Sie sind zufrieden — was ist dann anders als heute?

    Freitext. Diese Antwort ist oft die wertvollste.

  4. Nutzung

    Wer nutzt das Gebäude — heute oder künftig?

  5. Nutzung

    Soll sich an der Nutzung etwas ändern?

  6. Qualitäten

    Wie weit soll es energetisch gehen?

  7. Qualitäten

    Was ist Ihnen über die Energie hinaus wichtig?

    Mehreres möglich.

  8. Mengen

    Über welche Größenordnung sprechen wir?

  9. Rahmenbedingungen

    Gibt es einen Budgetrahmen, in dem sich das bewegen soll?

    „Hängt davon ab, was es bringt“ ist eine ehrliche und brauchbare Antwort.

  10. Rahmenbedingungen

    Wann soll etwas passieren?

  11. Rahmenbedingungen

    Gibt es Dinge, die wir von Anfang an berücksichtigen müssen?

    Mehreres möglich.

  12. Betrieb und Lebenszyklus

    Wie lange soll Ihnen das Gebäude gehören?

  13. Betrieb und Lebenszyklus

    Wer kümmert sich um den laufenden Betrieb?

  14. Priorisierung

    Fast geschafft. Hier ist, was wir verstanden haben — sortieren Sie kurz: Was ist unverzichtbar, was wichtig, was wäre schön?

    Das dauert dreißig Sekunden und ist der Schritt, der später den Unterschied macht.

    Die Sätze erscheinen, sobald Sie ein paar Fragen beantwortet haben.

  15. Wohin dürfen wir den Bedarfsplan schicken?