Laden

Ladeinfrastruktur für Mehrfamilienhäuser

Ladeinfrastruktur für Mehrfamilienhäuser ist eine gemeinsam genutzte Ladeanlage für mehrere Parteien — mit Lastmanagement, verbrauchsgenauer Zuordnung und einer Verkabelung, die sich später erweitern lässt. Wir arbeiten dafür mit der Lade GmbH.

Laden im Mehrfamilienhaus scheitert selten an der Wallbox und fast immer an drei Fragen: Reicht der Hausanschluss, wenn mehrere gleichzeitig laden? Wer bezahlt welchen Strom? Und was passiert, wenn in zwei Jahren die nächsten drei Parteien ein Elektroauto haben? Ein Lastmanagement verteilt die vorhandene Leistung, statt den Anschluss zu vergrößern. Jeder Ladevorgang wird seiner Partei zugeordnet. Und weitere Ladepunkte kommen an dieselbe Leitung, ohne dass die Tiefgarage ein zweites Mal aufgemacht wird.

Stand

Von der Frage in der Versammlung bis zur Abrechnung

  1. 1 PreCheck Was die Wärme künftig zieht, entscheidet, was für Ladepunkte übrig bleibt. Deshalb steht diese Rechnung vor jeder Ladefrage.
  2. 2 ZukunftsCheck Vor Ort: Anschlussleistung gemessen statt geschätzt, Zählerplatz, Leitungswege, Stellplätze, Zufahrt.
  3. 3 Planung Lastkonzept, Abrechnungsmodell, Kostenverteilung, Förderweg — und eine Vorlage, mit der eine Eigentümerversammlung tatsächlich entscheiden kann.
  4. 4 Umsetzung Die Elektroinstallation führt ein Meisterbetrieb aus. Wir koordinieren, dokumentieren und nehmen ab.
  5. 5 Betrieb Lastmanagement und Abrechnung laufen weiter. Wer wie viel geladen hat, ist jederzeit ablesbar, nicht erst zur Jahresabrechnung.

Was verbaut wird

11 kW (Eco) · 22 kW (Premium)
Ladeleistung je Ladepunkt, LADE one Stand · Quelle: Lade GmbH, Produktangaben LADE one

Häufige Fragen

Muss der Hausanschluss vergrößert werden, wenn mehrere Parteien laden?

Meistens nicht. Ein Lastmanagement verteilt die vorhandene Leistung auf die angeschlossenen Ladepunkte, statt jedem die volle Leistung zuzusichern — Autos stehen nachts lange genug, dass geteilte Leistung reicht. Bis zu welcher Zahl von Ladepunkten das trägt, entscheidet die vorhandene Anschlussleistung Ihres Hauses. Das ist die erste Zahl, die wir prüfen, bevor irgendetwas bestellt wird.

Wie wird abgerechnet, wenn mehrere Parteien dieselbe Anlage nutzen?

Jeder Ladevorgang wird der Person zugeordnet, die ihn ausgelöst hat — über eine Karte oder einen Chip am Ladepunkt. Für die Abrechnung von Ladestrom gegenüber Dritten braucht es einen eichrechtskonformen Zähler; den gibt es bei LADE one als MID-Zähler in der Premium-Variante. Ohne diesen Zähler lässt sich der Verbrauch anzeigen, aber nicht rechtssicher weiterberechnen.

Können wir mit zwei Ladepunkten anfangen und später erweitern?

Ja, und genau dafür ist das System gedacht. Die Ladepunkte hängen an einer gemeinsamen, parallel geführten Leitung; ein weiterer Punkt wird angesteckt, statt neu verlegt zu werden. Für eine Eigentümergemeinschaft heißt das: Die Tiefgarage wird einmal aufgemacht, nicht bei jedem neuen Elektroauto wieder. Das ist der eigentliche Grund, warum wir mit diesem System arbeiten.