NatureTherm ist unser Dämmsystem aus nachwachsenden Rohstoffen — Holzfaser, Hanf oder Schafwolle, je nach Bauteil.
Naturfasern sind diffusionsoffen und schadstofffrei und eignen sich damit für Bestandswände, die Feuchte abgeben können müssen. Wolle weist an der Faseroberfläche flüssiges Wasser ab und nimmt zugleich Feuchte auf, ohne sich nass anzufühlen; ihre Dämmwirkung liegt auf Augenhöhe mit Mineralwolle, nicht darüber. An der Fassade bauen wir einen festen Aufbau aus 24 Zentimetern Schafwolle und 6 Zentimetern Weichholzplatte, an mehreren Häusern gleich ausgeführt. Ökologisch ist das ganz nebenbei.
1 PreCheckDie Heizlast sagt, wie viel Dämmung sich rechnet. Wer erst die Anlage plant und dann dämmt, hat die Anlage auf den falschen Zustand ausgelegt.
2 ZukunftsCheckVor Ort: Wandaufbau, Feuchte, Anschlüsse an Fenster und Dach. Bei Bestandswänden entscheidet die Diffusionsfähigkeit, nicht der Dämmwert allein.
3 PlanungMaterialwahl je Bauteil — Holzfaser, Hanf oder Schafwolle — und die Details, an denen Dämmungen scheitern: Laibungen, Sockel, Durchdringungen.
4 UmsetzungEinbau mit dem Gewerk, das ohnehin dort arbeitet. Eingeblasene Dämmung braucht andere Vorarbeit als Platten.
5 BetriebDie Wand gibt Feuchte weiter ab. Was das im Sommer bedeutet, merkt man vor dem Rechnungsbetrag.