| Projektart | Denkmalsanierung |
|---|---|
| Effizienzniveau | Denkmal (optimiert) |
| Projektjahr | 2024 |
| Ort | Mainz-Gonsenheim |
| Gebäudetyp | Mehrfamilienhaus |
| Baujahr | 1920 |
| Heizflächen | Fußbodenheizung |
| Heizung vorher | Gastherme |
| Bauteile | Lambda EU13L · Trinkwasser-Wärmepumpe 1EcoDesign · Loxone (Steuerung) · Baunach |
Datenstand 24.08.2026, Quelle: Messung vor Ort. Die Werte gelten für dieses Objekt. Sie sind keine Zusicherung für andere Gebäude — Heizlast und erforderliche Vorlauftemperatur hängen an Bausubstanz, Heizflächen und Nutzung des jeweiligen Hauses.
Die Entscheidung
Die Frage, die jeder Denkmaleigentümer stellt, lautet: Wie soll das gehen, wenn ich nicht dämmen darf? Die Antwort ist unspektakulär. An die Fassade durfte niemand, also haben wir aus dem Dach geholt, was ging: Das Denkmalamt hat eine Aufsparrendämmung zugelassen, darunter kamen zusätzlich eine Zwischensparren- und eine Innendämmung. Zusammen liegen wir deutlich über dem Niveau, das die Behörde gefordert hätte.
Den Rest macht nicht die Dämmung, sondern die Auslegung: die Wärmepumpe genau auf die Anforderungen dieses Gebäudes gerechnet und eine hydraulische Regelung, die wenig taktet. Ein größeres Gerät hätte das Problem nicht gelöst, sondern verschoben. Zwölf historische Gauben sind geblieben.
Geht eine Wärmepumpe im Denkmal, wenn keine Außendämmung erlaubt ist?
Ja. Wenn an die Fassade niemand darf, holt man das Maximum aus dem Dach und gleicht den Rest über Auslegung und Hydraulik aus. Hier hat das Denkmalamt eine Aufsparrendämmung zugelassen; darunter kamen zusätzlich eine Zwischensparren- und eine Innendämmung, zusammen deutlich über dem geforderten Niveau. Die Wärmepumpe wurde exakt auf das Gebäude ausgelegt und die Hydraulik so geregelt, dass sie wenig taktet. Nicht ein größeres Gerät löst das Problem, sondern das passende.