Wir sind nicht Baunach. Die Armaturen kommen aus Hückelhoven, die Gewährleistung dafür bleibt dort. Was wir verantworten, ist die Auslegung: welche Bauform an welcher Stelle, und ob sie zu den Heizflächen dieses Hauses passt.
Zwei Bauformen, zwei Wirkrichtungen — und wir setzen sie deshalb unterschiedlich ein. Eine Rücklaufanhebung, die Wärme aus einer anderen Quelle einspeist, hebt den Rücklauf, ohne den Vorlauf mitzuheben. Die bauen wir, wo eine zweite Quelle da ist, und wir haben den Messwert dazu: 5,13 in einem ungedämmten Haus von 1970. Ein Rücklauftemperaturbegrenzer leistet etwas anderes — er ersetzt den statischen Abgleich, ohne dass jemand Durchflüsse berechnen muss, und verhindert das Takten, das gewöhnliche Thermostatventile erzeugen. Wo das die Probleme sind, ist er das richtige Bauteil.
Was wir dabei zusätzlich abwägen, steht in keinem Prospekt: Seine Regelgröße ist die Rücklauftemperatur, und wer die hoch ansetzt, hebt tendenziell den Vorlauf mit — bei einer Wärmepumpe genau die Zahl, an der die Arbeitszahl hängt. Bei einem Brennwertkessel spielt das keine Rolle, der braucht den niedrigen Rücklauf ohnehin. Wir setzen ihn deshalb nicht pauschal, sondern dort, wo der Gewinn aus dem Abgleich den Temperaturpreis schlägt. Welche der beiden Bauformen an Ihrem Haus die richtige ist, entscheiden wir in der Auslegung — mit den Heizflächen, die Sie tatsächlich haben.
Eine Armatur ersetzt keine Heizfläche. Wenn ein Raum bei fünfundfünfzig Grad gerade so warm wird, macht kein Mischer daraus vierzig. Dann ist der Heizkörper zu klein, und das bleibt er.
Wir übernehmen keine Einsparprozente aus fremden Broschüren. Zum Thema Hydraulik kursieren Zahlen zwischen zehn und vierzig Prozent, meist aus Projekten, in denen gleichzeitig der Kessel getauscht wurde. Was hier steht, haben wir selbst gemessen.
Wir bauen in Rheinhessen ein. Planung auch darüber hinaus, den Einbau nicht.