| Projektart | Sanierung + Neubau |
|---|---|
| Effizienzniveau | KfW 40 |
| Ort | Mainz |
| Gebäudetyp | Mehrfamilienhaus |
| Wohneinheiten | 3 |
| Wohnfläche | 320 m² |
| Koordinierte Gewerke | 30 |
| Dämmzustand | ungedämmt |
| Heizflächen | Fußbodenheizung |
| Heizung vorher | Gasheizung |
| Verbrauch vorher | nicht bekannt |
| Bauteile | Lambda EU13L · Trinkwasser-Wärmepumpe · Loxone (Steuerung) · Baunach |
| Vorlauf nachher | 30 °C |
| Photovoltaik | ja |
| Förderung | Sanierungs- und Neubauförderung |
Datenstand 24.08.2026, Quelle: Herstellerangabe. Die Werte gelten für dieses Objekt. Sie sind keine Zusicherung für andere Gebäude — Heizlast und erforderliche Vorlauftemperatur hängen an Bausubstanz, Heizflächen und Nutzung des jeweiligen Hauses.
Die Entscheidung
Der Auftraggeber ist eine Stiftung, die Häuser erbt und sie langfristig und wertsteigernd für ihren Stiftungszweck anlegt und vermietet. Aus einem Einfamilienhaus mit 200 Quadratmetern werden 320 Quadratmeter mit drei Wohnungen, aus einem ungedämmten Haus mit Gasheizung ein Gebäude auf KfW-40-Niveau.
Bemerkenswert ist weniger die Technik als der Weg dorthin. Wir schreiben nicht aus einer Wunschliste aus, sondern aus dem Modell: Das Gebäude liegt digital vor, mit Bauteilen, Mengen und Anschlüssen. Daraus gehen die Anfragen an alle dreißig Gewerke, jede mit denselben Mengen. Deshalb sind die Angebote untereinander vergleichbar, und deshalb liegt zwischen fertiger Planung und Vergabe kein halbes Jahr.
Wie kommt man bei dreißig Gewerken schnell zu vergleichbaren Angeboten?
Indem die Anfragen aus dem digitalen Gebäudemodell entstehen und nicht aus einer Wunschliste. Bauteile, Mengen und Anschlüsse liegen im Modell vor; jedes Gewerk bekommt daraus seine Anfrage mit denselben Mengen. Dadurch sind die Angebote untereinander vergleichbar, und zwischen fertiger Planung und Vergabe liegt kein halbes Jahr.