Ausbau in Uhlerborn

Rohbau-Fertigstellung, Uhlerborn

Die Rohbau-Fertigstellung in Uhlerborn ist der Ausbau eines zwanzig Jahre lang unfertigen Holzrohbaus zu einem Wohnhaus mit drei Wohneinheiten.

Die Holzkonstruktion war nach zwanzig Jahren einwandfrei, der Keller aus Beton, ein Großteil der vorhandenen Dämmung ließ sich retten — ein Abriss wäre unsinnig gewesen. Geheizt wird über eine Lambda EU13L; jede der drei Parteien hat eine eigene Trinkwasser-Wärmepumpe und erzeugt ihr Warmwasser nach eigenem Verbrauch. Dazu knapp 19 kWp Photovoltaik mit 18 kWh Speicher, vorbereitete Ladepunkte und Loxone-Steuerung.

Stand

Kenndaten des Projekts
Projektart Ausbau
Projektjahr 2024
Ort Uhlerborn
Gebäudetyp Mehrfamilienhaus
Wohneinheiten 3
Bauteile Lambda EU13L · 3 × Trinkwasser-Wärmepumpe 1EcoDesign (je Partei eine) · Loxone (Steuerung) · Baunach
Speicher 18 kWh Akkuspeicher
Photovoltaik 19 kWp

Datenstand 24.08.2026, Quelle: Abrechnung. Die Werte gelten für dieses Objekt. Sie sind keine Zusicherung für andere Gebäude — Heizlast und erforderliche Vorlauftemperatur hängen an Bausubstanz, Heizflächen und Nutzung des jeweiligen Hauses.

Maßnahmen

  • Heizkörpertausch
  • Elektro

Die Entscheidung

Zwei Entscheidungen prägen dieses Haus. Die erste war, den Rohbau überhaupt zu retten. Er stand zwanzig Jahre unfertig, aber gut geschützt: Die Holzkonstruktion war in einwandfreiem Zustand, der Keller aus Beton, in Teilen war das Haus bereits gedämmt. Den größten Teil dieser Dämmung konnten wir weiterverwenden und mussten nur wenige innere Strukturen versetzen.

Die zweite war das Warmwasser. Jede der drei Parteien bekam eine eigene Trinkwasser-Wärmepumpe und erzeugt ihr Warmwasser nach eigenem Verbrauch — das ist für die Nebenkostenabrechnung und für den Mieterstrom die sauberere Lösung. Technisch heißt es vor allem: Die Wärmepumpe muss nicht auf 60 Grad hochfahren. Wir hatten das im Jahr zuvor an einem anderen Haus geprüft und für gut befunden, hier haben wir es wiederholt.

Der Holzrohbau während der Fertigstellung: eingerüstete Fassade mit Holzfaserplatten, auf dem Dach die bereits verlegte Photovoltaikanlage.
Lohnt es sich, einen jahrelang unfertigen Rohbau zu retten?

Das entscheidet die Substanz, nicht das Alter. Dieser Holzrohbau stand zwanzig Jahre unfertig, war aber gut geschützt: Die Holzkonstruktion war einwandfrei, der Keller aus Beton, ein Großteil der Dämmung ließ sich weiterverwenden. Unter diesen Bedingungen wäre ein Abriss nicht sinnvoll gewesen — es mussten nur wenige innere Strukturen versetzt werden. Geprüft gehört das immer am Objekt.